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Verlustvorträge bleiben erhalten

Nach jahrelanger Diskussion über die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Venture-Capital-Investitionen und die deutsche Gründerlandschaft gibt es endlich Bewegung in der Politik: Das Bundesfinanzministerium hat einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung bei Körperschaften vorgelegt, der kommenden Mittwoch, 14. September 2016, im Bundeskabinett beschlossen werden soll.

Bislang hat die Regelung besagt, dass nicht genutzte Verluste eines Unternehmens steuerlich nicht mehr geltend gemacht werden können, wenn ein neuer Investor in das Unternehmen einsteigt. Nach dem Entwurf zur Weiterentwicklung der steuerlichen Verlustverrechnung soll fortan die steuerliche Nutzung der aufgelaufenen Verluste weiter möglich sein, auch wenn ein neuer Investor in das Unternehmen einsteigt. Voraussetzung ist, dass der Geschäftsbetrieb nach dem Einstieg des neuen Investors erhalten bleibt und eine anderweitige Nutzung der Verluste ausgeschlossen ist. Damit löst der Gesetzentwurf die aktuell geltende Problematik der Verlustvortragsregelung umfassend. Auch auf den Buy-out-Bereich wirkt sich der Gesetzentwurf positiv aus.

Quelle: BVK e.V.

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