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Skalierbarkeit ist ein entscheidender Faktor

Von der Idee zur Innovation in den Markt – Investoren sind Brückenbauer

Wer denkt, Innovation ist nichts weiter, als eine Idee zu generieren, der irrt. Und wer nicht irrt, dem fehlen dafür oft die entsprechenden Ressourcen, die eine Idee zum Leben erwecken können: Menschen, Prozesse, Zeit, Geld oder auch manchmal nur jemand, der zupackt. Denn wer zupackt, der liefert. Wer zupackt, skaliert. Wer zupackt, macht Unternehmer. Unternehmer, die mit innovativen Ideen ein Start-Up gründen. Ebenso wie Brücken entstehen ...

new york

A bridge is an idea before it is a thing, and if the idea is coherent enough, and strong enough, the structure that grows from that idea will last.

Skalierbarkeit ist zentral

Oft sind sich Unternehmer durchaus im Klaren über die Herausforderungen, derer es bedarf ein, um eine Innovation in einen Markt oder zu einem Business zu führen. Doch viele scheitern auch genau an dieser Stelle. Sie vergessen den einen elementaren Wert bei Innovationen: Skalierbarkeit.

Wie kann ich als Gründer das Produkt am besten vermarkten und verkaufen? Wie kann ich es bündeln (neudeutsch: Packaging)? Wie finde ich Partner, die mir dabei helfen, das Rad des Umsatzes schneller zu drehen? Viele Fragen. Antworten sind leider nur schwer (oder teuer) zu finden.

Und noch eine Frage: Warum steht das Wort „Innovation“ in der Überschrift zwischen „Idee“ und „Markt“? Die Antwort darauf ist, dass die Innovation zwar die Brücke in den Markt sein kann, sich aber trotz Innovation nicht jede Idee skalieren lässt. Will sagen: Der Regenschirm für die Zigarette war zum Beispiel eine nette Innovation. Hat sie sich nicht durchgesetzt, weil die Idee falsch war oder der Markt nicht vorhanden? In der heutigen Zeit des Rauchverbotes in Kneipen kann eine solche Innovation schon wieder seine Berechtigung haben. Oder vielleicht doch nicht …?

Das Timing ist entscheidend

Entscheidend ist also der Zeitpunkt, wann die Innovation in einen Markt eintritt. Diesen richtigen Zeitpunkt zu erkennen, ist eine der schwerwiegendsten und folgenschwersten Entscheidungen eines Investors, Inkubators oder „Anpackers“ bei dem Prozess, in eine Innovation einzusteigen. Denn für Investoren hat das Timing, eine Innovation zu fördern, keinen doppelten Boden. Skalierbarkeit und Belastbarkeit einer Innovation sind abhängig von sich verändernden Marktbedingungen. Schätzt ein Investor diese Faktoren falsch ein, darf ihm nicht auf halber Strecke zur Businessreife der Mut verlassen. Diese vorzeitigen Ausstiegsszenarien haben uns die Jahre 2000-2002 gelehrt. Damals ist so manche Brücke eingestürzt, weil die Investoren die Innovation nicht mehr tragen konnten.

Bestehendes und Neues kombinieren

High-Tech-Investitionen sind oft sogenannte „Weiterentwicklungs-Innovationen“. Es handelt sich nicht um vollständige Neuentwicklungen, sondern um ein Zusammenführen von Bestehendem und Neuem. Da wirkt dann eine Restrukturierung wie eine Innovation auf Kunden. Obwohl nur so manche Brücke neue Wege eröffnet hat, oder vielleicht eine bereits vorhandene Brücke lediglich restauriert wurde.

Bei einer Innovation entscheidend ist und bleibt, dass sie ein essentielles Ziel verfolgt: Den Nutz- und Mehrwert für Kunden zu steigern. Denn nur so skaliert das Business am Schluss und wird dadurch attraktiv für ein Seed-Investment oder eine Inkubation. Ob das ein Regenschirm für die Zigarette schafft, ist dann doch eher fragwürdig. Eine „Brücke“, die dem Nutzer eine neue Welt eröffnet oder schneller zugänglich macht, erreicht das schon eher.

Fast alle Innovationen in der High-Tech-Industrie brauchen Brückenbauer, die Bausteine anpacken und neu zusammensetzen. Doch wie sollte so ein „Baumeister“ für Gründer aussehen? Welche Assets sollte er mitbringen? Auf Ihre Meinung bin ich gespannt, schreiben Sie mir!

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