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Impfungen in Eigenregie

Von der Spritze zum Pflaster

US-Amerikanische Forscher entwickeln ein innovatives Impf-Pflaster, das Impfungen gegen Masern und andere Viren künftig ganz ohne Spritze ermöglichen soll – bei gleichzeitig hoher Kostenersparnis, weniger Aufwand und in Eigenregie!

Impfungen – die Nadel des Anstoßes, gerade wenn es um gefährliche Infektionskrankheiten wie die Masern geht. Denn immer noch und immer wieder führen Immunitätslücken zu Hunderttausenden von Toten und zur Erkrankung von Millionen von Menschen an diesem Virus. Jetzt soll ein kleines Pflaster dafür sorgen, dass die Spritze endgültig der Vergangenheit angehört und Masernimpfungen damit sicherer, günstiger und vor allem einfacher durchführbar werden.

Alternativ präventiv

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Ungefähr so groß wie eine Ein-Euro-Münze ist die Hoffnung internationaler Wissenschaftler, Virologen und Mediziner auf ein weltweites, einfaches und effizientes Schließen der Immunitätslücken in Sachen Masern. So haben Forscher des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech) wie auch der US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) ein Pflaster entwickelt, dass die Impfspritze in den nächsten Jahren endgültig ersetzen soll. Spätestens, wenn die klinischen Studien mit Menschen in gut zwei Jahren voraussichtlich beendet und gut verlaufen sind, wird dieses Pflaster nicht nur Trypanophobikern (also Spritzenangst-Patienten) ein großer Trost sein. Vielmehr wird auch die Umwelt entlastet, die korrekte Entsorgung sehr viel günstiger und die Angst, dass es beim Impfen piekst oder weh tut, gehört in Zukunft in den „Giftschrank“ der Vergangenheit.

Impfung in Eigenregie und Impfstoff aus 100 Mikronadeln

Das neu entwickelte Impf-Pflaster verfügt über 100 mikroskopisch kleine Nadeln. Diese bringen bei Aufbringen des Pflasters den Masern-Impfstoff innerhalb von 15 Minuten in die oberste Hautschicht ein. Dann lösen sie sich auf. Das Pflaster kann danach einfach abgenommen und entsorgt werden. Doch damit nicht genug der Vorteile des neuen Impf-Pflasters. So bedarf es künftig für die Verabreichung des Impfstoffs keines medizinischen Fachpersonals. Zudem ist auch Logistik bzgl. der die Lagerung und Verteilung auch in größeren Mengen weniger aufwendig. Hinzu kommt, dass das Pflaster sehr stabil ist und auch hohen Temperaturschwankungen standhält, was das Verteilen in Entwicklungsländern in Afrika und Asien enorm erleichtert.

Impfabdeckung- und Spektrum weltweit steigern

Mit der Entwicklung und Verbreitung des Pflasters versprechen sich die Wissenschaftler eine noch lückenlosere Impfabdeckung. Schließlich ist dieses Jahr die Zahl der an Masern erkrankten Kinder und jungen Erwachsenen auch in Deutschland wieder gestiegen. Das Impf-Pflaster könnte dank Mikronadel-Technologie aber nicht nur bei Viruserkrankungen wie den Masern erfolgreich und effizient eingesetzt werden. Auch andere Impfungen ließen sich damit ebenso einfach und schmerz- und nadelfrei durchführen.

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