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Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung

Der Arbeitgeberanteil ist die Summe, die Arbeitgeber für Ihre Angestellten abführen müssen, um deren Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung zählt zu den sogenannten Lohnnebenkosten, die ein Arbeitgeber zu tragen hat. Teilweise wird er auch als Arbeitgeberbeitrag bezeichnet. Der Arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, seinen Arbeitgeberanteil vom Bruttolohn seines Angestellten im Rahmen der Lohnabrechnung zu ermitteln und anschließend an den zuständigen Versicherungsträger abzuführen. Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil betragen jeweils die Hälfte. Der Arbeitnehmeranteil wird direkt vom Lohn oder Gehalt abgezogen, so dass die zu zahlende Gesamtsumme in toto an den Versicherungsträger abgeführt werden kann. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung unterliegt demnach nicht der Besteuerung. Sonderfälle sind jedoch möglich. Insbesondere wenn der Arbeitgeber einen höheren Beitrag leistet, kommt es zur Besteuerung des Mehrbetrags.

Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung beinhaltet die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie die der Renten- und Arbeitslosenversicherung. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung beträgt wie bereits erwähnt in etwa die Hälfte der Gesamtsumme. In der gesetzlichen Krankenversicherung betrug der Anteil, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu zahlen haben, allerdings nur bis 2003 genau die Hälfte. Der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung liegt gem. § 241 SGB V bei 15,5 %, wovon der Arbeitnehmer aktuell 7,3 % und der Arbeitnehmer 8,2 % trägt [Stand: 2013]. Der Arbeitgeberanteil liegt in diesem Punkt also etwas unter dem des Arbeitnehmers.

Ein Sonderfall ergibt sich im Falle einer Beschäftigung auf geringfügiger Basis, auch Mini-Job oder Beschäftigung auf 400-Euro-Basis genannt, wie sie häufig als Nebenjob ausgeübt wird. Die Arbeitsentgeltgrenze hierfür liegt mit Stand Januar 2013 bei 450,00 Euro. In diesem Falle ist der Arbeitnehmer nicht zur Abführung seines Anteils der Sozialversicherungsbeiträge verpflichtet. Der Arbeitgeber hingegen zahlt auch in diesem Falle einen pauschalen Prozentsatz in Abhängigkeit der Beitragsgruppe seines Minijobbers.

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