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Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung ist fester Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und dient primär der finanziellen Absicherung im Falle einer Erwerbslosigkeit.

Der Zweck der Arbeitslosenversicherung besteht darin, im Falle einer Erwerbslosigkeit die finanzielle Grundsicherung sicherstellen zu können. Diese wird über Arbeitslosengeld l. und Arbeitslosengeld ll realisiert. Über die rein finanzielle Unterstützung hinaus deckt die Arbeitslosenversicherung auch Arbeits- und Berufsberatung, verschiedene Trainings sowie Vermittlungsleistungen durch die Bundesagentur für Arbeit ab. Hinzu kommen mögliche Förderungen wie Weiterbildungsmaßnahmen oder Zuschüsse für eine geplante Existenzgründung. Sie alle haben zum Ziel, Arbeitssuchende möglichst schnell wieder in das Erwerbsleben eingliedern zu können und unabhängig von Sozialleistungen zu machen. Vor allem aber für diese Zusatzleistungen ist der Träger der Arbeitslosenversicherung, die Bundesagentur für Arbeit, teilweise in die Kritik geraten. Derartige Leistungen gingen über die ursprüngliche Idee der Arbeitslosenversicherung, Bürgern im Falle eines Verlusts des Einkommens ihren Lebensunterhalt sichern zu können, hinaus und könnten so zu einem Ungleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben führen.

Die Arbeitslosenversicherung zählt zu den Pflichtversicherungen. Die zugehörigen Personengruppen werden im dritten Sozialgesetzbuch bestimmt. Vereinfach lässt sich feststellen, dass die Mehrheit der abhängig Beschäftigten zu den Pflichtversicherten zählt. Eine Ausnahme bilden insbesondere geringfügig Beschäftigte sowie Selbstständige. In diesen Fall kann eine freiwillige Versicherung auf Basis von § 28 SGB lll in Betracht gezogen werden.

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung ist in § 341 SGB lll geregelt. Im Januar 2013 betrug er 3 % des Bruttogehalts eines Angestellten. Liegt das reale Gehalt eines Arbeitnehmers über der Beitragsbemessungsgrenze, steigt der Beitragssatz nicht weiter an. Von der jeweils anfallenden Summe tragen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils gleiche Anteile.

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