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Benchmark

Der Benchmark ist ein Vergleichswert, welcher im Zuge des Benchmarking-Prozesses gewonnen wird.

Das Benchmarking ist ein wichtiges Instrument, welches bei der Wettbewerbs-, Konkurrenz- und Prozessanalyse eingesetzt wird. Hierbei werden kontinuierlich Produkte und Leistungen, aber auch Vorgehensweisen und Prozesslösungen anderer Unternehmen betrachtet, analysiert und zu den eigenen Werten in Relation gesetzt. Zur Analyse rücken meist die Marktführer innerhalb der Gruppe in den Fokus, die dem eigenen Angebot am nächsten kommt.

Man unterscheidet beim Benchmarking verschiedene Typen. Sie alle haben allerdings gemeinsam, dass sie Unterschiede aufzeigen sollen, um darauf aufbauend eine eigene Verbesserung im Wettbewerb zu ermöglichen. Der Prozess des Benchmarkings kann in fünf Phasen unterteilt werden:

In Phase eins wird mit der eigenen Zielsetzung und Problemdefinition begonnen. In Phase zwei werden dann Objekte ausfindig gemacht, die zur Analyse berücksichtigt werden sollen. Dies können Produktmerkmale, Marketingstrategien oder Prozesse anderer Unternehmen sein. Auch internes Benchmarking, z.B. der Vergleich einzelner Zweigstellen eines Unternehmens, ist denkbar. In Phase drei folgt dann das quantitative Benchmarking, in dem vor allem relevante Daten ermittelt werden. Hierauf folgt in Phase vier schließlich das qualitative Benchmarking. In dieser Analysephase werden die ermittelten Daten ausgewertet und die „Best Practices“ bzw. „Succesful Practices“ bestimmt. Von „Best Practices“ kann genau genommen nur dann die Rede sein, wenn ein ausführlicher, globaler Vergleich erfolgte. Da dies meist wenig praktikabel ist, kommt die „Successful Practice“ zum Einsatz: Sie ist nicht zwangsläufig die weltweit beste, aber die jeweils erfolgversprechendste Strategie. Darauf basierend folgt in Phase fünf die letztendliche Handlung: Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden neue Konzepte erstellt, durchgeführt und durch konsequentes Monitoring überwacht.

Die zugehörigen Benchmarks sind nun die Werte, die während dieses Prozesses als Vergleichswert herangezogen werden. Durch sie wird die gezielte Gegenüberstellung der betrachteten Objekte ermöglicht.

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