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Break-Even

Wenn sich die Ein- und Ausnahmen eines Unternehmens ausgleichen, ist der Break-Even-Point erreicht.

Ins Deutsche übersetzt kann der Break-Even-Point (BEP) am besten als Gewinnschwelle bezeichnet werden. Ist diese Schwelle erreicht, hält sich die Gesamtheit der Einnahmen und Ausgaben die Waage. Es wird demnach kein Verlust gemacht, allerdings auch kein Gewinn erwirtschaftet. Betrachtet man den Break-Even Punkt mathematisch auf der Entwicklungskurve des Unternehmens, so ist der Break-Even die Nullstelle der Kurve. Diese grafische Darstellung des BEPs nennt man auch Break-Even-Chart.

Die Bestimmung des Break-Even ist daher ein wichtiges Instrument zu Beurteilung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Im Rahmen der sogenannten Break-Even-Analyse kann ermittelt werden, welche Umsatzmenge erreicht werden muss, um dadurch die verursachten Kosten zu decken. Dies ist gleichermaßen beim Handel mit Waren als auch im Dienstleistungssektor der Fall. Allgemein betrachtet errechnet sich der Break-Even aus der Differenz von Kosten und Erlös.

Erreicht ein Unternehmen, welches sich vormals bereits in der Gewinnzone befand, den Break-Even-Point, ist dies natürlich als Verschlechterung zu deuten. Allerdings wird dem Break-Even ohnehin vornehmlich in der Start-up-Szene eine hohe Bedeutung zuteil. Aus der Sichtweise eines noch jungen Unternehmens ist es als durchweg positive Entwicklung zu beurteilen, wenn erstmals keine Verluste mehr geschrieben werden und die Gewinntendenz nach oben deutet.

Darüber hinaus kann die Kenntnis des BEP auch zur Beantwortung zahlreicher betriebswirtschaftlicher Fragestellungen angewandt werden. Wird die Gewinnschwelle nicht erreicht, müssen vereinfacht formuliert entweder die Ausgaben minimiert werden oder die Einnahmen gesteigert werden. Welche Mittel hierfür zur Verfügung stehen, hängt natürlich von der Schwachstelle des Unternehmens ab.

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