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Catch-up

Beim Catch-up handelt es sich um eine Bezeichnung aus dem Bereich Private Equity bzw. Venture Capital. Genauer genommen spricht man von der Catch-up-Periode. In diesem Zeitraum fließen etwaige Veräußerungserlöse einer Beteiligung ausschließlich der VC-Gesellschaft zu. Catch-up-Klauseln zählen daher zu den Vorzugsrechten.

Der Endzeitpunkt der Catch-up Periode kann auf unterschiedliche Art und Weise festgelegt werden. Grundsätzlich dauert sie an, bis dem Venture Capitalist (VC) sein zustehender Anteil ausgeschüttet wurde. In der Regel wird er als absoluter Betrag definiert. Es ist aber auch möglich, ihn als Rendite festzulegen. Nach der Catch-up-Periode werden alle weiteren Verkaufserlöse im jeweilig vereinbarten Verhältnis verteilt.

Daneben existiert der Catch-up-Effekt, ins Deutsche übersetzt „Aufholeffekt“. Gemeint ist damit die Beobachtung, dass schwache Volkswirtschaften ein schnelleres wirtschaftliches Wachstum haben, als bereits reiche Länder. Der Prozess kann in offenen Volkswirtschaften insbesondere durch den Austausch von Technologien weiter verstärkt werden.

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