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Closing

Als Closing werden unter anderen der Schluss eines Handelstags an der Börse und die letzte Phase eines M&A-Geschäfts bezeichnet.

Der englische Begriff Closing kann ins Deutsche mit „Schließung“ übersetzt werden. Eine einheitliche Definition existiert nicht, da der Begriff als relativ unspezifische Beschreibung in verschiedenen Zusammenhängen gebräuchlich ist. In der Regel kann darunter der letzte Schritt des jeweils betrachteten Vorgangs verstanden werden.

Im Börsenwesen beschreibt das Closing das Schließen der Börse und somit das Ende eines Handelstages. Das Closing bildet die Grundlage zum Erstellen der Liniencharts, in denen die jeweiligen Schlusskurse verzeichnet werden. Das Gegenteil des Closings ist das Opening der Börse am Morgen des folgenden Handelstages.

Zudem findet der Begriff Closing im Zusammenhang mit M&A-Geschäften Verwendung. M&A steht hierbei für Mergers & Acquisitions. Übersetzt versteht man darunter Fusionen und Übernahmen von Unternehmen. Die Bezeichnung M&A kann entweder den Vorgang oder die dafür zuständigen Dienstleister meinen. Eine derartige Fusion oder Übernahme verläuft in mehreren Schritten. Am Ende steht jedoch immer das Signing – die Unterschrift der Verträge – und schließlich das Closing. Es findet in diesem Zuge die Eigentumsübertragung und die dafür fällige Zahlung an. Mit dem Closing wird das Geschäft rechtskräftig.

Im Immobilienhandel wird ebenfalls vom Closing gesprochen. Gemeint ist die jeweilige Eigentumsübertragung mit anschließender Schlüsselübergabe am Ende eines Geschäfts. Unter dem Closing versteht man hierbei den Stichtag, an dem die Verträge von beiden Parteien unterzeichnet werden müssen. Die Bezeichnung findet in diesem Zusammenhang allerdings vornehmlich im angelsächsischen Sprachraum Verwendung und ist in Deutschland nicht üblich.

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