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Cloud-Computing

Cloud-Computing bezeichnet eine Vielzahl an IT-Leistungen, die über ein großes externes Netzwerk angeboten werden.

Der Begriff Cloud-Computing ist auch im deutschen Sprachraum gängig. In der Umgangssprache wird oftmals auch verkürzt von „der Cloud“ gesprochen. Wörtlich übersetzt spricht man von „Wolken-EDV“. Gemeint ist damit das Anbieten und Nutzen verschiedener Ressourcen und Dienstleistungen über das Internet. Dabei kann es sich beispielsweise um reine Speicherkapazität oder auch um Anwendungen handeln. Die Beschreibung „Cloud“ lehnt sich an die für den Nutzer wolkig bzw. Diffus erscheinende Infrastruktur des Angebots an. Er weiss nicht, auf welchem Server seine Daten liegen oder wo sich der Server physisch befindet.

Zum Zugriff auf Cloud-Computing Anwendungen dient das Internet und entsprechende Zugriffs-Clienten. Nutzer von Cloud-Computing sind inzwischen sowohl Privatanwender als auch Unternehmen. Privatanwender nutzen vor allem Online-Storages und Backup-Services, um jederzeit und von jedem Endgerät aus Zugriff auf die eigenen Daten zu haben, wie es durch das lokale Speichern nicht möglich wäre. Spezielle Anwendungen wie Buchhaltungs-Lösungen bieten sich insbesondere für Unternehmer an. Zweischneidig sind die Meinungen jedoch, wenn es darum geht, ob persönliche Daten überhaupt den jeweiligen Cloud-Computing Anbietern anvertraut werden sollten. Zwar gibt es sowohl öffentliche als auch private Clouds, auf den Servern Dritter befinden sich die Daten jedoch in jedem Falle. Der Unterschied begründet sich hier lediglich in der Einsehbarkeit: Öffentliche Clouds stehen allen Nutzern zur Verfügung, Private z.B. den Mitarbeitern eines Unternehmens. Eine letztendliche Sicherheit über den Verbleib der Daten kann dadurch aber nicht gewährleistet werden.

Durch die Nutzung der Cloud können zahlreiche Prozesse optimiert und kostengünstig gelöst werden. Es müssen weder eigene Server noch entsprechender Speicherplatz bereitgehalten werden, eigene Ressourcen werden dadurch geschont. Zudem müssen keine einzelnen Softwarelösungen erworben werden und auch deren Installation und die Durchführung nachfolgender Updates entfällt, wodurch innerbetriebliche Wartungskosten vermieden werden können. Neben zahlreichen kostenlosen Anwendungen wird vor allem bei Businesslösungen per Monatsbeitrag für die Nutzung der Cloud bezahlt. Der Nutzer kann dadurch auch kurzfristig und zeitlich begrenzt die Services flexibel in Anspruch nehmen, die er auch tatsächlich benötigt.

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