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DCF-Methode

DFC-Methode ist die Abkürzung für Discounted Cashflow. Ins Deutsche übersetzt spräche man vom abgezinsten bzw. diskontierten Zahlungsstrom. Die Bezeichnung ist allerdings nicht üblich. Es handelt sich bei der DCF-Methode um ein Instrument zur Unternehmens- und Investitionsbewertung. Ursprünglich stammt die Methode aus dem anglo-amerikanischen Raum, hat sich inzwischen allerdings auch in Deutschland durchgesetzt.

Verständlich wird das Grundprinzip der DCF-Methode anhand eines simplen Beispiels. Ist der Kauf neuer Maschinen für ein Industrieunternehmen in Planung, werden zunächst die Anschaffungskosten den prognostizierten Erträgen – zum Beispiel durch einen höheren Output in der Produktion – gegenübergestellt. Diese Erträge fallen allerdings nicht gleichzeitig mit den Anschaffungskosten an, sondern summieren sich erst im Laufe der Jahre. Dadurch, dass sie dem Unternehmer jedoch nicht sofort zufließen, sind sie für ihn von geringerem Wert. Welcher das ist, kann er ermitteln, indem er den prognostizierten Cashflow abzinst. Der diskontierte Cashflow ist dann der Barwert der Investition.

In der Praxis können natürlich zahlreiche Faktoren mit einbezogen werden, beispielsweise anfallende Steuern. Entscheidend für eine hohe Aussagekraft der DCF-Methode sind vor allem eine realistische Prognose der Zahlungsströme sowie die Berücksichtigung relevanter und richtiger Diskontierungsfaktoren.

Der DCF-Wert kann sowohl direkt als auch indirekt ermittelt werden. Die direkte Ermittlung wird auch als Equity-Methode bzw. Netto-Methode bezeichnet. Hierzu zählt auch der Flow-to-Equity Ansatz, kurz FTE.

Dem gegenüber steht die indirekte Ermittlung, welche als Entity-Methode oder Brutto-Methode bezeichnet wird. Auch hier gibt es verschiedene Ansätze. Dazu zählen der Total Cash Flow (TCF), der Weighted Average Cost of Capital (WACC) und der Adjusted Present Value (APV).

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