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Deal Breaker

Die Bezeichnung Deal Breaker stammt aus dem Englischen und setzt sich aus „deal“ für das Geschäft und „to break“ für „brechen“ zusammen. Gemeint sind Sachverhalte, die bei der Übernahme oder Fusion von Unternehmen zum Abbruch der Verhandlungen führen können. „Deal Breaker“ ist somit ein Begriff aus dem Bereich Mergers and Acquisitions, kurz M&A.

Ein Deal Breaker kann bereits aus der Sicht nur einer der beteiligten Verhandlungsparteien vorhanden sein. Der Deal Breaker muss nicht zwangsläufig und unmittelbar zur Beendigung der Verhandlungen führen. Prinzipiell ist auch eine Einigung im späteren Verlauf noch möglich. Sollte keine Einigung gefunden werden, führt der Deal Breaker allerdings zwangsläufig zum Scheitern des Geschäfts. Ein zu hoher Kaufpreis, der in der Spätphase von Verhandlungen zum Problem werden kann, wird jedoch in der Regel nicht mehr zu den Deal Breakern gezählt.

Unter anderem, um potentielle Deal Breaker ausfindig zu machen, werden Due Diligence Prüfungen durchgeführt. Dadurch sollen Deal Breaker möglichst in einer frühen Phase der Verhandlungen entdeckt werden. Das ermöglicht eine frühe Einigung, welche beispielsweise im Letter of Intent fixiert werden kann, ohne dass der Deal Breaker noch kurz vor Geschäftsabschluss zum Tragen kommt und vorausgegangene Mühen obsolet werden lässt. Eine Weiterverhandlung vor Klärung der Deal Breaker-Sachverhalte ist meist nicht zweckmäßig.

Denkbare Deal Breaker können der Umfang der Haftung durch den Verkäufer, Werbe- und Rücktrittsklauseln, Earn-out-Regeln oder auch fehlendes Vertrauen sein.

Sogenannte Asset Deals können einen Teil der möglichen Deal Breaker lösen. Dabei werden sämtliche Wirtschaftsgüter und Verbindungen einzeln übertragen, sodass der Käufer nicht automatisch das volle Risiko trägt, ohne noch die Möglichkeit abzulehnen zu haben.

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