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Diskontierung

Die Diskontierung – im englischen Sprachraum „discounting“ – wird auch als Abzinsung bezeichnet. Mittels der Diskontierung berechnet man den Wert einer in der Zukunft liegenden Zahlung zu einem Zeitpunkt vor der Zahlung. Es handelt sich somit um eine finanzmathematische Rechenoperation. Meist, aber nicht zwangsläufig, wird mittels der Diskontierung der Barwert eines Zahlungsstroms errechnet.

Eine ausstehende Zahlung hat einen umso niedrigeren Wert, desto weiter entfernter sie in der Zukunft liegt. Der Grund hierfür liegt in den Zinsen, die Empfänger des Zahlungsstroms bis zum Erhalt des Betrages entgehen.

Zur Diskontierung wird daher der Diskontierungsfaktor D benötigt. Teilweise wird er auch als Abzinsungsfaktor bezeichnet. Hierbei muss berücksichtigt werden, ob eine lineare oder eine exponentielle Verzinsung vorliegt und ob Letztere stetig ist oder nicht. Dessen ungeachtet ist D jedoch < 1.

Eine Sonderform stellt die doppelte Diskontierung dar. Hierbei wird neben dem Kalkulationszinssatz auch noch mit einem Risikozinssatz gerechnet.

Die der Diskontierung gegenüberstehende Rechenoperation ist die Askontierung bzw. Aufzinsung. Der so ermittelte Wert wird als Endwert bezeichnet. Als Aufzinsungsfaktor dient der Kehrwert des Diskontierungsfaktors.

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