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Disruptive Innovation

Eine disruptive Innovation ist mit einem Erbeben vergleichbar, nur dass der Impact nicht sofort spürbar ist. Vielmehr verändern diese bahnbrechenden Neuerungen das Verhalten und die Gewohnheiten der Nutzer und damit auch den Markt  durch Wellenbewegungen.

So kann es sein, dass ein bahnbrechendes Patent seit Jahrzehnten beim Patentamt schlummert, weil dem Erfinder Zeit und Geld fehlten, seine Idee in die Praxis zu übertragen. Doch wenn sich nun jemand dieser Erfindung annimmt und sie als Anwendung, Gerät oder Dienstleistung auf den Markt bringt, ist die disruptive Innovation in vollem Gange. Der eingangs erwähnte Vergleich mit einem Erdbeben ist dahin gehend vielleicht nicht ganz passend. Vielmehr sind disruptive Innovationen eher Vulkanausbrüche, weil sie bestehende Strukturen zerstören und neue Landschaften auf dem Markt schaffen können.

Das funktioniert bisweilen auch dann, wenn die eigentliche disruptive Innovation vielleicht keinen wirklichen Vorteil gegenüber anderen Angeboten aufweist, sich dafür aber beispielsweise durch ein einmaliges Design, durch Einfachheit oder eine andere Soft Value Proposition hervorhebt. Gängige Beispiele für disruptive Innovationen sind ohne Zweifel Apple, Amazon oder auch Facebook  und Google und nicht zu vergessen, der oft zitierte Henry Ford. Sie alle basieren im Prinzip auf Ideen und Strukturen, die es auch davor schon gab. Doch ihre Umsetzung und ihre gewissen Extras machten sie zu disruptiven Innovationen.

Andererseits wird es mit zunehmender Sättigung des Marktes schwierig, solche bahnbrechenden Neuerungen zu etablieren. Eine, auf die viele hoffen, ist die Industrie 4.0. Hier bewältigen intelligente Werkstücke selbstständig und ohne Einwirken von Menschenhand ihren Weg durch die Fertigung, um sich im Endprodukt zu treffen – dank Machine-to-Machine-Kommunikation und ohne eine zentrale Steuerung.

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