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Dropshipping

Dropshipping ist eine Variante des Handels, bei der der Verkäufer einer Ware nicht in physischen Kontakt mit ihr kommt.

Im deutschen Sprachraum wird statt Dropshipping auch vom Streckengeschäft oder dem Streckenhandel gesprochen. Gemeint ist mit allen drei Begriffen dasselbe: Ein Händler verkauft seine Ware an seine Kunden, jedoch ohne die Ware selbst zu lagern und zu versenden. Stattdessen befindet sich die Ware beim Großhändler oder Hersteller. Kommt das Geschäft zwischen Händler und seinem Kunden zustande, wird die Ware direkt vom Lagerort an den Käufer versendet.

Dropshipping kann sowohl durch reine Onlinehändler als auch durch Verkäufer mit lokalem Ladengeschäft praktiziert werden. Letztere verfügen zwar über Geschäftsflächen, besitzen aber bspw. nicht über die Lagerfläche, die sie für ihr Zusatzgeschäft im Versandhandel benötigen. Reine Onlinehändler hingegen können durch das Dropshipping nahezu komplett auf eigene Geschäftsräume und Lagerflächen verzichten. Je nach Größe des Unternehmens werden viele kleinere Onlineshops vom heimischen Schreibtisch aus betrieben. Durch diese Variante des Handels können in erster Linie Lagerkosten eingespart werden. Zudem kommt es nur zu den Transportkosten vom Lager zum Endverbraucher, der Transportumweg zum Händler entfällt völlig.

Nachteil am Dropshipping ist, dass der Händler selbst nicht die gekaufte und verkaufte Ware auf Mängel untersuchen kann. Sind Schäden vorhanden, erfährt er davon erst dann, wenn seine Kunden eine Lieferung reklamieren. Zudem kann er die Verfügbarkeiten nur durch Nachfrage beim Großhändler bzw. Hersteller erfragen. Auch die Transportverpackung und die Zeitdauer bis zum Versand hat er nicht in der Hand. Lange Lieferzeiten und schlechte Verpackungen fallen dennoch auf ihn zurück und lassen die Kundenzufriedenheit womöglich leiden, da er für den Kunden der verantwortliche Verkäufer ist.

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