Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Wir melden uns so bald wie möglich bei Ihnen.

Kontakt

Fehler bei der Eingabe:

EBIT-Marge

EBIT steht für „Earnings before interest and taxes“. Gemeint sind die Gewinne eines Unternehmens vor Zinsen und Steuern. Es handelt sich somit um eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, durch die auf die Ertragskraft eines Unternehmens geschlossen werden kann. Näheres dazu im entsprechenden Eintrag zum EBIT.

Der EBIT-Wert allein ist jedoch nicht mit der EBIT-Marge (im Englischen: EBIT margin) gleichzusetzen. Die EBIT-Marge setzt nämlich den EBIT in Relation zum Umsatz: EBIT dividiert durch den Umsatz multipliziert mit 100. Der so errechnete prozentuale Anteil des EBITs am Unternehmensumsatz gibt Aufschluss über die Profitabilität des Unternehmens im betrachteten Zeitraum. Sie steigt mit der Höhe der EBIT-Marge. Da nationale Steuerbestimmungen nicht betrachtet werden, kann mit der EBIT-Marge auch ein internationaler Vergleich mit anderen Unternehmen erfolgen. Die EBIT-Marge ähnelt  somit der Umsatzrendite, ist aber nicht mit ihr identisch.

Zur Ermittlung der sogenannten EBITDA-Marge wird der EBITDA berechnet. D steht hierbei für Depreciation (Abschreibungen von Sachanlagen) und A für Amortization (Abschreibungen immaterieller Vermögensgegenstände). Es werden also nicht nur – wie beim EBIT – Zinsen und Steuern außen vor gelassen. Ansonsten erfolgt die Berechnung der EBITDA-Marge wie bei der EBIT-Marge auch.

Der angestrebte Zielwert der EBIT-Marge schwankt im Bereich um die 10 bis 15 %. Dieser Wert ist allerdings stark branchenabhängig. Veränderungen der EBIT-Marge ergeben sich vor allem durch einen Anstieg oder einen Abfall der Umsatzerlöse sowie durch Änderungen im Kostenmanagement, beispielsweise durch Verringerung der Personalaufwendungen. Die aktuelle EBIT-Marge und angestrebte Werte sind unter anderem für Investoren und auch bei der Vergabe von Darlehen durch Banken von Interesse.

zur Übersicht
Close