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Employer-Branding

Durch das Employer-Branding verschafft sich ein Unternehmen die Position des begehrten Arbeitgebers.

Der Begriff Employer-Branding stammt aus dem Englischen, ist inzwischen aber auch hierzulande gängig. Die wörtliche Übersetzung „Arbeitgebermarkenbildung“ hingegen ist kaum gebräuchlich, verschafft aber einen Einblick über dessen Grundlagen. Das Employer-Branding verfolgt das Ziel, ein Unternehmen zum beliebten Arbeitgeber für Angestellte und Bewerber zu machen. Hierdurch kann es sich gleichzeitig von der Konkurrenz abheben. Ergebnis des Employer-Brandings ist ein Employer-Brand – die Arbeitgebermarke. Man kann sich darunter die Art und Weise vorstellen, auf die ein Unternehmen von Innen und Außen als Arbeitgeber wahrgenommen wird.

Die Vorteile, die sich einem Unternehmen durch erfolgreiches Employer-Branding bieten, sind vielfältig. Zum einen ziehen sie natürlich qualifizierte Fachkräfte an und helfem somit beim Recruiting. Aus den eingehenden Bewerbungen haben beliebte Arbeitgeber eine höhere Chance, offene Stellen gemäß des Tätigkeitsprofils besetzen zu können, als ihre als Arbeitgeber weniger begehrten Konkurrenten. Neben der eigentlichen Rekrutierung des Personals kann durch das Employer-Branding jedoch auch die Identifikation eines Arbeitnehmers mit dem Unternehmen gesteigert werden. Durch die emotionale Bindung ist er zu mehr Engagement und Leistung bereit und strebt ein langes Arbeitsverhältnis an. Weitere positive Folgen des Employer-Brandings reichen bis hin zu einem geringeren Krankenstand der Mitarbeiter oder der Vermeidung von Vertrauensbrüchen innerhalb des Unternehmens, beispielsweise durch Bürodiebstähle.

Das Prinzip des Employer-Brandings setzt sich seit Ende der 1990er Jahre durch. Seiner Zeit galt es als Reaktion auf den vorherrschenden Mangel an Fach- und Führungskräften. Tim Ambler und Simon Barrow verwendeten den Begriff erstmalig im Jahr 1996, als ihr Fachartikel „The Employer Brand“ im Magazin „Journal of Brand Management“ erschien. Zur Realisierung des Employer-Brandings wird in der Regel auf klassische Marketing-Konzepte gesetzt.

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