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Ewige Rente

Mit dem Begriff ewige Rente ist nicht etwa die Altersrente gemeint, sondern die Rente in wirtschaftswissenschaftlicher Hinsicht. Denn hier bezeichnet „Rente“ ein Einkommen, welches ohne erbrachte Gegenleistung, beispielsweise Arbeitskraft, erzielt wird. Solche Renten entstehen beispielsweise durch angelegtes Kapital und dessen Verzinsung.

Mit der ewigen Rente ist dementsprechend gemeint, dass eine eingehende Zahlung anhaltend erfolgt. Das dafür ursprünglich eingesetzte Kapital wird dabei nicht aufgebraucht, bleibt also ewig erhalten. Die Laufzeit und somit auch der Zahlungsstrom (Cashflow) der Rente sind zeitlich unbegrenzt bzw. ebenfalls ewig. Die ewige Rente wird auch als Perpetuität bezeichnet. Sie kann sowohl nachschüssig als auch vorschüssig sein. Nachschüssige ewige Renten fallen am Ende einer Periode an, vorschüssige ewige Renten bereits zu deren Beginn

Zur Berechnung der ewigen Rente wird das Anfangskapital mit dem entsprechenden Kalkulationszinssatz multipliziert. Ewige Renten müssen allerdings nicht gleichbleibend hoch sein, sondern können auch einem Wachstum unterliegen. Der Endwert der ewigen Rente ist selbstverständlich immer unendlich. Es kann jedoch der Zeitwert nach Ablauf von x Jahren berechnet werden. Der Barwert der ewigen Rente kann ebenfalls mittels Abzinsung bzw. Diskontierung berechnet werden.

Die ewige Rente kommt auch bei der Bewertung von Unternehmen zum Tragen, setzt man voraus, dass diese ebenfalls eine unbegrenzte Lebensdauer haben. Dadurch kann anhand der erwarteten Jahresüberschüsse die ewige Rente als Kennzeichen für den Wert des Unternehmens berechnet werden.

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