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Existenzgründung

Als Existenzgründung wird die Aufnahme einer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zur Finanzierung des Lebensunterhalts bezeichnet.

Existenzgründer wollen auf eigenen Beinen stehen, ihre Geschäftsideen realisieren und Unabhängigkeit außerhalb eines festen Angestelltenverhältnisses genießen. Dabei ist es zunächst unmaßgeblich, in welcher Branche sie sich selbstständig machen wollen und ob dies durch eine Anmeldung beim Gewerbeamt oder eine Freiberuflichkeit geschieht. Bei der Gründung eines größeren Unternehmens spricht man eher von einer Unternehmensgründung, während die Existenzgründung oft durch Einzelunternehmer geschieht.

Die Grundlage der Existenzgründung ist vor allem die Gewerbefreiheit in Deutschland. Grundsätzlich darf sich jeder gewerblich betätigen, bzw. sich als Angehöriger eines freien Berufes auch ohne eine Gewerbeanmeldung, selbstständig machen. Einschränkungen unterliegen wiederum nur erlaubnispflichtige Tätigkeiten. So müssen beispielsweise Anwälte oder Handwerker entsprechende Qualifikationen vorweisen können, um selbstständig tätig werden zu dürfen. In diesen Fällen durch die Befähigung zum Richteramt nach erfolgreichem Studium bzw. eine bestandene Meisterprüfung.

Als erster Schritt der Existenzgründung wird oftmals zur Erstellung eines Businessplans geraten. Zum einen können Gründer sich dadurch selbst einen Überblick über ihr Vorhaben inklusive aller Risiken machen. Zum anderen aber ist ein ausgereifter Businessplan ein wichtiges Instrument, um Kreditgeber und Banken vom eigenen Vorhaben zu überzeugen. Denn neben der Geschäftsidee und der späteren Durchführung ist vor allem das Auftreiben von Eigenkapital eine der größeren Hürden, die Existenzgründer zu meistern haben.

Seit 2011 kann der sogenannte „Gründungszuschuss“ der Bundesagentur für Arbeit Gründern in der Startphase ihrer Selbstständigkeit finanziell behilflich sein. Es handelt sich bei dieser staatlichen Förderung jedoch um keinen Anspruch, sondern um eine Ermessensleistung, die an enge Regularien geknüpft ist. So müssen u.a. eine vorangegangene Arbeitslosigkeit von min. 150 Tagen, persönliche und fachliche Eignung sowie die Tragfähigkeit der Geschäftsidee nachgewiesen werden.

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