Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Wir melden uns so bald wie möglich bei Ihnen.

Kontakt

Fehler bei der Eingabe:

Exit

Der Exit bezeichnet den Ausstieg aus einer Beteiligungsanlage mit höchstmöglicher Rendite.

Der Begriff Exit stammt aus dem Englischen und bedeutet im Deutschen „Ausgang“. Gemeint ist der Fall, in dem ein Anteilseigner eines Unternehmens seine Beteiligung aufgibt und in diesem Zuge veräußert. Alternativ wird, v.a. im englischsprachigen Raum, auch von einem Divestment gesprochen, dem Gegenteil vom Investment. Hierzulande werden teilweise auch die Begriffe Devestition oder Desvestition verwendet, geläufiger ist aber nach wie vor die Bezeichnung „Exit“. Dieser Exit erfolgt bestenfalls dann, wenn ein Unternehmen seinen Wert bereits steigern konnte.

Es stellt sich jedoch die Frage, aus welchem Grunde Investoren ihre Anteile an einem florierenden Unternehmen aufgeben. Hierzu gehören vor allem Investoren, die sich mit einem Venture-Capital am Unternehmen beteiligt haben. Sie haben oft von vornherein nicht die Absicht, ihr Kapital langfristig in ein Unternehmen zu investieren. Stattdessen nutzen sie die Startup-Phase, um das erste unternehmerische Wachstum bis zur Marktsättigung auszuschöpfen. Ist dies geschehen, können sie ihre Anteile gewinnbringend verkaufen. Renditen zwischen 15 bis 25 Prozent liegen im Rahmen des Angestrebten. Für diese hohe Gewinnmöglichkeit gehen Investoren allerdings auch das Risiko ein, dass ein junges Unternehmen sich nicht am Markt behaupten kann und es zu Verlusten kommt.

Häufig ist der Zeitpunkt des Ausstiegs bereits zu Beginn der Beteiligung fest vereinbart. Es werden hierfür schon im Vorfeld mögliche Exit-Strategien analysiert und bewertet. Man spricht hierbei von der Exit-Due-Diligence. Also einer sorgfältigen Prüfung, deren Fokus auf dem späteren Exit aus einer Investition liegt. Mögliche Exitkanäle sind das „Trade Sale“, der „Secondary Purchase“ oder „Buy Back“. In letzterem Falle kauft das Unternehmen selbst die Anteile zurück.

zur Übersicht
Mitglied im
Close