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Five-Forces-Modell

Unter dem Five-Forces-Modell versteht man ein Instrument zur Analyse von Branchenstrukturen.

Das „Five-Forces-Modell“ kann ins Deutsche mit „Fünf-Kräfte-Modell“ übersetzt werden. Es geht zurück auf Michael Eugene Porter, einen Wirtschaftsprofessor an der Harvard Business School. Aus diesem Grund wird teilweise auch von „Porters Five Forces“ gesprochen. In Deutschland spricht man häufig auch von der Branchenstrukturanalyse. Porter geht davon aus, dass anhand der fünf Kräfte die Attraktivität der betrachteten Branche bestimmt werden kann. Dies ist zum Beispiel dann von Interesse, wenn ein Unternehmen in weitere Branchen zu expandieren plant.

Als fünf Kräfte gilt die Konkurrenz unter den Wettbewerbern, die Bedrohung durch neue Wettbewerber, die Gefahren ausgehend von Substituten sowie die Marktposition und Verhandlungsstärke von Zulieferern und Abnehmern. Voraussetzung ist stets das Gewinnstreben, an Non-Profit-Organisationen wendet sich das Five-Forces-Modell nicht. Wichtig am Five-Forces-Modell ist zudem, dass die fünf Kräfte nie an einem einzelnen Unternehmen analysiert werden, sondern stets die gesamte Branche betrachtet wird. Neben diesen fünf Kräften betrachtet Porter außerhalb des eigentlichen Modells auch die jeweilige Regierung als bedeutsame Kraft. Sie kann sowohl Abnehmer sein (z.B. Rüstungsindustrie) oder auch durch neue Gesetzgebungen die Branchenstrukturen verändern.

Die jeweilige Ausprägung der Kräfte und deren Relevanz für das Unternehmen gilt es zu analysieren und entsprechen der Ergebnisse in die eigene Strategieplanung einfließen zu lassen. Je stärker die Wettbewerbskräfte ausgeprägt sind, desto schwieriger wird es für ein Unternehmen der entsprechenden Branche, einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen und eine gute Markpositionierung zu erreichen. Die Branche wird dadurch unattraktiv. Unternehmen sollten daher bestrebt sein, die für sie günstigste Branchenstruktur zu erkennen und ihre unternehmerische Strategie dahin gehend auszubauen. Die Bedrohung der fünf Kräfte kann dadurch eingeschränkt werden.

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