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Fungibilität

Der Begriff Fungibilität steht für „Austauschbarkeit“, „Ersetzbarkeit“. Er bezeichnet dadurch die Eigenschaften von Sachen oder Rechten, austauschbar und dadurch leicht handelbar zu sein. Es kann sich somit gleichermaßen um Güter wie auch Devisen und Wertpapiere handeln.

In Hinblick auf den Börsenmarkt ist Fungibilität Voraussetzung für den Handel von Wertpapieren und Devisen. Gleiche Aktien eines Unternehmens sind beispielsweise fungibel und können dadurch beliebig untereinander getauscht werden, ohne dass sich für den Anleger Vor- oder Nachteile in Hinblick auf die Wertigkeit der Aktien ergäben. Umgangssprachlich könnten fungible Anlagen daher auch als liquide verstanden werden.

Auch Geschäftsanteile können fungibel sein. Während die Anteile einer Aktiengesellschaft (AG) jedoch eine hohe Fungibilität aufweisen, sind Anteile an nicht emissionsfähigen Unternehmen wenig fungibel. So lassen sich etwa die Geschäftsanteile an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nicht oder nur vergleichsweise schwer wieder veräußern.

Waren müssen stets typisiert werden, um fungibel zu sein. Eine Einteilung kann zum Beispiel nach Gewicht, Anzahl oder Maß erfolgen. Sie sind nicht fungibel, wenn ihr Wert über den rein materiellen Wert hinausgeht. Dies ist zum Beispiel bei Kunstgegenständen oder historischen Stücken der Fall. Auch der Erwerb von speziellen Maschinen durch einen Investor entspricht keines fungiblen Gutes.

Bei Immobilien als Anlage wäre diese Fungibilität dementsprechend auch nicht oder nur in sehr begrenztem Ausmaß gegeben, denn Immobilien unterscheiden sich stark nach ihrer Beschaffenheit, dem Baujahr, ihrer Lage oder ihrer Ausstattung.

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