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High Yield Bonds

Bonds sind verzinsliche Wertpapiere, wozu auch die Anleihen zählen. „High Yield“ bedeutet „hohe Rendite“. Andere Bezeichnungen für High Yield Bonds sind „Junk Bonds“, also „Müll-Anleihen“ bzw. „Schrott-Anleihen“. Neben diesen umgangssprachlichen Übersetzungen sind aber auch im Deutschen die Begriffe High Yield Bonds und High Yield Anleihen gebräuchlich, teilweise auch „Hochzinsanleihen“. Diese Bezeichnungen geben schon einen ersten Ausblick, was mit dem Begriff letztlich gemeint ist.

Unter High Yield Bonds versteht man Wertpapiere mit schlechter Kreditqualität. Die Emittenten haben nur eine geringe Bonität, sind beispielsweise bereits hoch verschuldet und haben eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit. Auch eine schwache Währung im jeweiligen Land kann zu High Yield Bonds führen.

Ratingagenturen bewerten diese High Yield Bonds daher  meist mit BB+ oder noch schlechter. Das Risiko eines solchen Investments ist damit weitaus höher, als es bei Bonds mit höherem Rating der Fall wäre. Allerdings können durch High Yield Bonds auch höhere Renditen erreicht werden. Im besten Falle können sich High Yield Bonds für den Investor im Nachhinein und entgegen aller Risiken also als wahre Goldgrube herausstellen. Dafür muss allerdings das hohe Risiko in Kauf genommen werden, das eingesetzte Kapital nur anteilig oder gar nicht mehr zurück zu erhalten.

Man unterscheidet geborene Junk Bonds von „Fallen Angels“. Geborene Junk Bonds hatten seit ihrer Emission stets ein schlechtes Rating. Fallen Angels wurden in der Vergangenheit bereits höher eingestuft, wurden dann allerdings innerhalb der Laufzeit abgewertet.

Insbesondere in den U.S.A. werden High Yield Bonds häufig im Rahmen von Leveraged Buy-Outs emittiert. Daneben können auch Staaten Junk Bonds emittieren.

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