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Job Sharing

Geteilte Arbeit ist ganze Arbeit, das ist zumindest die Idee hinter dem Job Sharing. Hier nämlich wird eine Vollzeitstelle bzw. ein entsprechender Arbeitsplatz mit den jeweiligen Aufgaben von mindestens zwei Teilzeitkräften ausgefüllt.

Tatsächlich kann Job Sharing aber auch bedeuten, dass mehr als zwei Teilzeitkräfte die anfallenden Aufgaben des Vollzeit-Arbeitsplatzes gemeinsam und abwechselnd erfüllen – ob nun mit festem oder wechselndem Turnus. Am Ende zählt sowohl für den Arbeitgeber wie auch für die Job Sharer, dass alle mit dem Arbeitsplatz zusammenhängenden Aufgaben so erfüllt werden, als würde eine Vollzeitkraft sie ausführen.

Ob sich die Teilzeitbeschäftigten den Arbeitsplatz und die Aufgaben nun nach Stunden, Tagen oder Wochen aufteilen, muss für das Unternehmen unerheblich bleiben, liegt doch die Verantwortung aller Teilzeitarbeiter dem Unternehmen gegenüber darin, gemeinsam für Gelingen und Misslingen verantwortlich zu sein.

Die Vorteile des Job Sharing liegen insofern darin, dass ein Vollzeitarbeitsplatz mit mehreren (sozialversicherungspflichtigen) Teilzeitkräften besetzt wird und dies beispielsweise denen auf Flexibilität angewiesenen Müttern und Vätern schulpflichtiger Kinder entgegenkommt. Auch Beschäftige in Altersteilzeit können vom Job Sharing profitieren genauso wie Young Professionals, die neben dem Job ein berufsbegleitendes Bachelor- oder Masterstudium absolvieren.

Für Arbeitgeber kann sich Job Sharing auch lohnen, ist damit doch eine ständige Besetzung des Arbeitsplatzes gewährleistet (und damit auch in Urlaubszeiten und bei durch Krankheit bedingten Ausfällen). Dadurch kann eine höhere Produktivität erreicht werden, die zudem noch dadurch gesteigert wird, dass das unterschiedliche Fachwissen von mindestens zwei Teilzeitkräften einen Zuwachs an Wissen für das Unternehmen bedeutet.

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