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Kapitalbedarfsplanung

Bei der Kapitalbedarfsplanung geht es darum, den für beispielsweise die Existenzgründung oder Unternehmenserweiterung notwendigen Kapitalbedarf lang- und kurzfristig zu ermitteln. Zudem sollte ein entsprechender Plan zeigen, wann welches Kapital wofür gebraucht wird.  So hilft die Kapitalbedarfsplanung auch dabei festzustellen, wann welche Finanzierungslücken entstehen und wie viel Fremd- oder Eigenkapital nötig ist, um diese Lücken zu schließen.

Die Kapitalbedarfsplanung fließt zudem in den Businessplan ein. So können potentielle Investoren und Kreditgeber schnell erkennen, welcher Bedarf an Kapital wann und für welche Bereiche (Anlagevermögen, Umlaufvermögen) voraussichtlich anfallen wird. Zudem sollte die Kapitalbedarfsplanung auch die unterschiedlichen Unternehmensphasen und deren spezifischen Merkmale berücksichtigen: So existieren beispielsweise in Early-Stage-Phasen von Startups noch keine marktreifen Produkte, die man verkaufen und mit denen man Geld verdienen könnte. Andererseits sind wahrscheinlich aber auch die Kosten für Personal, Büro und Maschinen noch überschaubar.

Geht das Startup dann aber in eine reifere Unternehmensphase über, indem das Produkt nun am Markt ist und verkauft wird und das Startup selbst expandiert, wächst auch der Bedarf an Personal, Raum, Marketing und Maschinen. Damit steigt schließlich auch der Bedarf an Kapital. Diese Besonderheiten sollten vor allem bei einer mittel- bis langfristigen Kapitalbedarfsplanung berücksichtigt werden.

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