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Lineare Abschreibung

Bei der linearen Abschreibung handelt es sich um eine Form der steuerrechtlichen Absetzung bestimmter Betriebsausgaben.

Zahlreiche Vermögenswerte eines Unternehmens unterliegen einer stetigen Wertminderung, vor allem technische Anlagen und Maschinen sind davon betroffen. Neben der üblichen Wertminderung durch Abnutzung und Verschleiß können auch außerplanmäßige Zwischenfälle zu einer Wertminderung führen, beispielsweise ein Defekt oder Unfall. Darüber hinaus können auch Marktschwankungen oder Ineffizienz den Wert eines betrieblichen Vermögenswertes verringern. Für die Abschreibung kommen sowohl materielle als auch immaterielle Güter infrage. Entscheidend ist, dass sie nicht zum Umlaufvermögen des Unternehmens zählen, sondern dauerhaft im Betrieb verbleiben und dort genutzt werden. Man spricht von abnutzbaren Wirtschaftsgütern.

Betriebsausgaben beeinflussen den Gewinn eines Unternehmens und mindern die zu versteuernde Summe. Geringe Wirtschaftsgüter (unter 1.000 Euro netto) werden in der Regel einmalig und sofort abgesetzt. Darüber hinaus wird jedoch die Wertminderung über die Nutzungsdauer verteilt betrachtet und entsprechend steuerrechtlich geltend gemacht. Welche Nutzungsdauer dafür herangezogen wird, hängt von der Art der Anschaffung ab.

Die Art und Weise, auf die die Abschreibung durchgeführt wird, kann variieren. Man unterscheidet v.a. die lineare und die degressive Abschreibung. Bei der degressiven Abschreibung werden die Raten, die abgeschrieben werden, über die Laufzeit verteilt immer geringer. Sie entspricht daher auch am ehesten der tatsächlichen Wertminderung, da z.B. ein Neuwagen in den ersten Jahren noch einen höheren Wertverlust hat, als wenn er bereits jahrelang genutzt wurde.

Bei der linearen Abschreibung hingegen wird in jedem Geschäftsjahr innerhalb der Nutzungsdauer dieselbe Summe abgeschrieben. Der Abschreibungsausgangsbetrag errechnet sich aus den Anschaffungskosten abzüglich des späteren Restwerts. Nach der Division durch die Nutzungsdauer ergibt sich der jährliche Abschreibungsbetrag. Wird beispielsweise ein geschäftlicher PKW für 20.000 Euro angeschafft, der über 5 Jahre abgeschrieben wird, werden jährlich 4.000 Euro als Betriebsausgaben vom zu versteuernden Gewinn abgezogen.

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