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Listing

Das Listing bezeichnet die Zulassung eines Unternehmens zum Wertpapierhandel an der Börse.

Der Begriff Listing stammt aus dem Englischen und kann mit „Auflistung“ übersetzt werden. Der Begriff wird vor allem in Hinblick auf den Börsengang eines Unternehmens verwendet. Wenn eine Aktiengesellschaft (AG) den Börsengang plant, müssen mehrere Schritte verfolgt werden. Einer davon ist das Listing, als Synonyme werden auch die Begriffe Börsennotiz oder Börsennotierung verwendet. In der Schweiz hingegen spricht man von der Kotierung.

Gemeint ist damit, dass eine Aktie erstmals emittiert und an einer oder mehreren Börsen gehandelt wird. Ohne das offizielle Listing ist der öffentliche und freie Handel mit Aktien an der Börse nicht gestattet. Grundvoraussetzung ist die Antragsstellung des Emittenten, zum Börsenhandel zugelassen zu werden. Erforderlich wird im Vorfeld unter anderem die Veröffentlichung eines Prospekts oder natürlich die Festlegung des Emissionspreises. Das Listing ist der letzte Schritt des Börsengangs. Die Order-Bücher wurden geschlossen, der Emissionspreis steht nun fest, die Aktien werden zugeteilt und schließlich auch in das Handelsregister eingetragen. Als Zweitlisting bezeichnet man den Börsengang in einem anderen Land, als das in dem die erste Börsennotierung erfolgte. Vor allem zu Zeiten geringerer Investorenmobilität war das Zweitlisting ein probates, wenn auch kostspieliges Mittel, um einen größeren Radius potentieller Investoren zu erreichen.

Das Gegenteil des Listings ist das Delisting. Damit ist der dauerhafte Abgang eines Unternehmens von der Börse gemeint, bis dahin gelistete Aktien werden dann nicht mehr öffentlich gehandelt. Das Delisting ist jedoch keineswegs die simple Einstellung des Handels, sondern verlangt auch diverse verwaltungsrechtliche Schritte.

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