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Minimum Viable Product (MVP)

Unter Minimum Viable Product (MVP) versteht  man ein auf seine grundlegenden Eigenschaften beschränktes Produkts. Vor allem im Bereich früher Unternehmensphasen stellt es eine wichtige Stellgröße dar, anhand derer  dann ein späteres marktfähiges Produkt, eine Software oder ein Service  Schritt für Schritt entwickelt werden können.

Sind die Eckdaten für das Minimum Viable Product (MVP) definiert und auf Basis dieser Bestimmungen ein entsprechendes MVP entwickelt, kann es potentiellen Investoren (in der Regel Business Angels) und Geschäftspartnern vorgestellt werden, damit diese sich einen stichhaltigen Eindruck dessen machen können, wie das Kernstück des Startups aussieht, sich anfühlt und wie es in späteren Entwicklungsphasen funktionieren soll.

Minimum Viable Product (MVP): Beste Basis für spätere Perfektion

Beim Minimum Viable Product (MVP) geht es also um ein Produkt, dass über grundlegende Funktionen verfügt und die Basis für spätere Feinarbeiten bildet. Als “Probestück” kann es Investoren, Geschäftspartnern und auch Kunden als Beta-Version und Prototyp vorgestellt werden, um anhand des Feedbacks weiteres Feintuning vornehmen zu können. Das Entwickeln eines Minimum Viable Product (MVP) bedeutet zudem, dass durch die Ausstattung des Produkts mit den wirklich minimalen Anforderungen auch Risiken vermieden werden.

So kostet die Entwicklung eines Prototyps natürlich weniger Ressourcen als die einer vollwertigen Ausführung. Zudem kann es natürlich auch passieren, dass sich bei fertig entwickelten Produkten bestimmte Funktionen als nicht markttauglich herausstellen. Dieses Risiko ist bei einem Minimum Viable Product (MVP) in diesem Sinne nicht gegeben bzw. sehr viel geringer.

Minimum Viable Product (MVP) als Verkaufsargument

Wenn Entwickler, Bastler, Tüftler und Visionäre eine Idee und wirklich NUR diese haben, gestaltet sich die Suche nach Investoren schwierig. Denn so gut eine Idee auch sein mag: Ohne das Physische und Fassbare werden Business Angels oder gar Venture Capitalists eher Abstand davon nehmen sich an einem Startup zu beteiligen. In diesem Sinne ist das Minimum Viable Product (MVP) eben auch eine starke Verkaufshilfe.

Sie unterstützt Investoren dabei, sich ein relativ konkretes Bild dessen machen zu können, wie das Produkt funktioniert, welche Kundenbedürfnisse es künftig befriedigen soll und welche am Markt orientierten Erweiterungen in welchem Maße möglich sind.

 

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