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Mund-zu-Mund-Propaganda, Mundpropaganda

Mundpropaganda bezeichnet das meist mündliche Austauschen von Meinungen zwischen den Konsumenten eines Produkts.

Mund-zu-Mund-Propaganda und Mundpropaganda werden als Synonyme verwendet und bezeichnen dasselbe. Wird Mundpropaganda betrieben, so sprechen mehrere Personen über ein Thema miteinander. Dies kann kritisch oder auch lobend erfolgen. Gegenstand der Mundpropaganda sind häufig Marken und Produkte, besondere Leistungen und Innovationen aller Branchen, aber auch Schlagzeilen und Gerüchte, die in den Medien kursieren. Von Flüsterpropaganda spricht man, wenn besonders heikle Themen vorsichtig, aber nicht zwangsläufig minder exzessiv, verbreitet werden.

Mundpropaganda erfolgt in aller Regel als wertende Meinungsäußerung und hat nicht den Anspruch, einen rein objektiven Informationscharakter zu besitzen. Dadurch, dass die Mundpropaganda sich leicht fortsetzt, erreicht sie einen großen Radius und kann so auch als meinungsbildendes Marketinginstrument fungieren. Dieses Prinzip macht sich auch das Word-of-mouth-Marketing zunutze. Durch spezielle Aktionen lässt sich die Mundpropaganda steuern, beispielsweise bei der Freundschaftswerbung. Hier profitiert nur, wer einen anderen Konsumenten von Produkt oder Dienstleistung überzeugt. Generell geht die Mundpropaganda allerdings von neutralen Konsumenten aus. Das virale Marketing hingegen ist die schnelle und gezielt initiierte Verbreitung gewünschter Botschaften.

Mundpropaganda hat zudem die Eigenschaft, Vertrauen zu erwecken. Während gewerblichen Werbebotschaften häufig misstraut wird, werden Berichterstattungen von Freunden, Bekannten oder Kollegen tendenziell offener und positiver aufgenommen. Schlechte Erfahrungen der Konsumenten mit einem Produkt oder einer Dienstleistung können durch die Mundpropaganda allerdings auch negativ auf ein Unternehmen zurückfallen und sich herumsprechen. Sowohl in positiver als auch negativer Ausprägung hat sich die Meinungsäußerung inzwischen auch im Onlinebereich etabliert. Auf speziellen Verbraucherportalen berichten Konsumenten von ihren Erfahrungen mit Firmen und deren Leistungen, empfehlen sie oder raten vom Kauf ab. Man spricht hierbei von der digitalen Mundpropaganda.

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