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Nebenjob

Ein Nebenjob wird zusätzlich zu einer Hauptbeschäftigung ausgeübt, um einen Zusatzverdienst zu erwirtschaften zu können.

Wenn das Haupteinkommen finanziell nicht mehr genügt, greifen immer mehr Arbeitnehmer zum Nebenjob. Die Möglichkeit dazu bietet sich nahezu jedem, es sei denn, in seinem Nebenjob stünde er plötzlich im Wettbewerb mit seinem Hauptarbeitgeber oder würde ihm womöglich geschäftliche Konkurrenz machen. Auch vertrauliche Informationen dürfen selbstverständlich nicht in den Nebenjob weitergetragen werden. Ist dies nicht der Fall und vertraglich nichts anderes vereinbart worden, bedarf es nicht der Zustimmung des Arbeitgebers. Allerdings ist es arbeitsrechtlich nicht gestattet, während des Erholungsurlaubes einen Nebenjob bei einem anderen Arbeitgeber aufzunehmen. Eine Zuwiderhandlung könnte eine Abmahnung oder gar die Kündigung zur Folge haben.

Aus steuerlicher Sicht spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Haupt- oder Nebenjob handelt. Die zu zahlende Steuer errechnet sich immer aus dem Gesamteinkommen, welches ein Bürger pro Jahr erzielt. Welcher Anteil hierfür aus welchem Anstellungsverhältnis stammt, ist unerheblich.

In anderen Bereichen hingegen spielt der Umfang einer ausgeübten Tätigkeit eine entscheidende Rolle. Dies ist zum Beispiel bei gesetzlich Krankenversicherten der Fall, die eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen. Läge eine hauptberufliche Tätigkeit vor, würde der dadurch resultierende Versichertenstatus die kostspielige Versicherung als Selbstständiger bedeuten. Macht die Tätigkeit jedoch nur einen zeitlich und finanziell unwesentlichen Anteil in Relation zur Hauptbeschäftigung aus, bleibt es bei der Versicherung als Angestellter, Student oder Familienversicherter. Je nach Umstand kann es daher von gehobenem Interesse sein, den Nebenjob auch als solchen zu deklarieren. Vor allem die investierte Arbeitszeit und das resultierende Entgelt dienen zur Einstufung. Beide müssen Arbeitszeit und Einkommen des Haupterwerbs unterschreiten.

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