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Owned-Media

Owned-Media bezeichnet Medienkanäle, die einem Unternehmen gehören oder frei zur Verfügung stehen, um sie für seine Zwecke zu nutzen.

Bei den verschiedenen Medientypen, die sich inzwischen vor allem im Onlinebereich entwickelt haben, unterscheidet man zwischen Owned-Media, Earned-Media und Paid-Media. Die Begriffe tauchten das erste Mal in der Mediaplanung von Nokia sowie in einer Studie von Forrester Research auf.

Paid-Media bezeichnet alle Werbemaßnahmen, für die ein Unternehmen zahlt. Das kann im Onlinebereich, aber auch in TV, Radio und Print sein. Das jeweilige Unternehmen steuert zwar die Beauftragung an den Verantwortlichen des Mediums und die Inhalte der Werbemittel, nicht jedoch deren Veröffentlichung und Verbreitung, denn dafür zahlt es ebenfalls. Earned-Media werden durch die Konsumenten und Kunden eines Unternehmens erstellt und verbreitet, ohne dass dieses es in Auftrag gegeben hätte. Beispielsweise durch Meinungsäusserungen oder Bewertugen in Social Media. Ein Unternehmen hat sie sich dementsprechend erarbeitet und verdient (engl. to earn = verdienen), indem er Kunden überzeugt hat. Sie gelten daher als besonders organisch und werden viral verbreitet.

Owned-Media hingegen meint alle Medienkanäle, die einem Unternehmen selbst gehören oder die es frei kontrollieren kann. Dazu zählen vor allem seine eigene Homepage und ggf. sein Blog, aber auch seine Social Media Profile bei Facebook, Twitter und Co. In letzterem Falle ist für die Zuordnung als Owned-Media entscheidend, dass das Unternehmen die alleinige Kontrolle darüber hat. Dass die Accounts auf entsprechenden Plattformen letztlich von einem anderen Unternehmen ermöglicht werden, spielt hierfür keine Rolle, denn der weitestgehenden Gestaltungsfreiheit der Werbeinhalte tut das keinen Abbruch. Im Printbereich kann es sich bei Owned-Media beispielsweise um Kundenzeitschriften oder Flyer handeln.

Der Vorteil der Owned-Media liegt somit in der freien Zugänglichkeit. Unternehmen, die ihre Inhalte über entsprechende Medienkanäle verbreiten, behalten die volle Kontrolle, haben stets einen Überblick über die Ressourcen und das Konsumenten-Feedback und können ihre Strategien flexibel anpassen. Zudem spielt der Kostenfaktor eine Rolle, denn im Owned-Media Bereich fallen nicht für jede Aktion Kosten für die Werbefläche an.

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