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Pitch Deck

Der Pitch Deck kristallisiert sich vor allem in den USA als das erste Instrument eines Startups zur Ansprache von Investoren (Business-Angel, Venture Capital) heraus. Der Pitch Deck wird in den USA derzeit höher gewichtet als der Businessplan. (In Deutschland ist der Pitch Deck noch ziemlich unbekannt; dies dürfte sich aber bald ändern.)

Der Pitch Deck ist eine Kurzpräsentation der Geschäftsidee oder des Business-Modells des Startup-Unternehmens. Meist wird es mittels Präsentations-Tools wie »Microsoft PowerPoint« oder »Apple Keynote« gestaltet, aber es gibt auch bereits Kreativ-Tools wie z.B. »Haiku Deck« für Tablet-PCs wie Apple iPad. In den USA hat es sich eingespielt, dass ein guter Pitch Deck selten mehr als 15 Seiten umfasst. Die meisten liegen im Bereich zehn bis 15 Seiten. In den USA gibt es die 10/20/30-Faustregel: 10 Slides, 20 Minuten, und kein Font auf den Slides kleiner als 30 Punkt.

Der Pitch Deck hat sich deshalb so schnell in den USA manifestiert, weil etablierte Investoren und Business-Angels pro Jahr 1.000 bis 1.500 Businesspläne auf den Tisch bekommen. Doch schlussendlich wird oft nur in bis zu fünf Startups investiert. Das bedeutet für den Startup, dass der potenzielle Investor üblicherweise wenig Zeit für das Einarbeiten in die Geschäftsidee und die üblicherweise umfangreicheren Businesspläne aufbringen kann.

Ein kurzer und knackig aufbereiteter Pitch Deck ist hier den potenziellen Investoren deshalb viel lieber. Zu den Grundregeln gehört, dass der Pitch Deck die Story der Geschäftsidee erzählen muss. Außerdem muss die Skalierbarkeit der Geschäftsidee des Startups klar ersichtlich sein.

Der Pitch Deck sollte grafisch professionell und aussagekräftig gestaltet sein. Auch wenn er mit PowerPoint gestaltet wurde, gelten extrem textlastige und mit Bullet-Points übersäte Slides als verpönt. Auch animierte Grafiken oder gar integrierte Videosequenzen gelten als nicht oportun. Der Pitch Deck sollte inhaltlich – am Besten nur mit Schlagworten – alles so schnell und kompakt und leicht verständlich wie möglich vermitteln.

Trotz Pitch Deck – den klassischen Businessplan braucht ein junger Unternehmensgründer nach wie vor noch. Der Businessplan ist aber sozusagen die zweite Stufe der Investorenansprache. Wer den Businessplan vorlegen darf, hat somit mit dem Pitch Deck schon sehr viel gewonnen. Im Businessplan geht es nun darum, die Geschäftsidee ausführlicher und mit Zahlenreihen untermauert darzustellen. In den USA sind aber viele Fälle bekannt, wo gar kein Businessplan mehr vorgelegt werden musste – der Pitch Deck alleine überzeugte die Investoren zu Investments sogar in Millionenhöhe.

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