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Private Equity

Hinter dem Begriff Private Equity verbirgt sich Eigenkapital, das durch Beteiligungen außerhalb der Börse realisiert wird.

Private Equity ist im deutschen Sprachgebrauch auch als außerbörsliches Eigenkapital bekannt. Damit wird schon recht deutlich, wie sich das Prinzip hinter dem Private Equity in der Praxis darstellt. Unternehmen mit Private Equity finanzieren sich nicht etwa durch den öffentlichen Börsenhandel emittierter Wertpapiere, sondern realisieren ihren Kapitalbedarf mit Hilfe von institutionellen oder privaten Anlegern.

Handelt es sich hierbei um ein Startup, so spricht man dabei auch vom Venture-Capital, was zu Deutsch so viel wie Wagnis- oder Risikokapital bedeutet. Denn zu diesem Zeitpunkt ist oftmals noch nicht klar, ob das Startup sich dauerhaft am Markt positionieren können wird. Auch im Falle eines Misslingens muss das Beteiligungskapital nicht zurückgezahlt werden, weshalb es sich hier stark von der klassischen Fremdkapitalfinanzierung in Form von Bankkrediten unterscheidet. Private-Equity-Investoren müssen sie jedoch nicht zwangsweise an Startups beteiligen, sondern tun dies auch bei bereits etablierten Unternehmen.

Die jeweiligen Kapitalgeber erhalten im Gegenzug für das bereitgestellte Kapital Unternehmensanteile. Ihre letztendliche Rendite hängt somit vom Erfolg und dem daraus resultierenden Gewinn des Investitionsobjektes ab. Wann und unter welchen Bedingungen sie den Exit aus ihrer Beteiligung anstreben, ist in der Regel schon vorab vereinbart. Eine Beteiligung über drei bis fünf Jahren entspricht dem durchschnittlichen Zeitraum. Unternehmen, die auf diese Art und Weise als Kapitalgeber fungieren, werden als Private-Equity-Gesellschaften, kurz PEG, bezeichnet. Um ihr Risiko so weit wie möglich zu mindern, erwerben sie meist Mehrheitsanteile oder aber qualifizierte Minderheitsanteile mit umfassenden Mitspracherechten. Das Private Equity kann natürlich auch von privaten Anlegern beigesteuert werden. Die Kapitalgeber selbst müssen ihre Finanzspritze jedoch nicht aus ihrem eigenen Vermögen beziehen, sondern können dafür wiederum auf Bankkredite oder weiteres Fremdkapital zurückgreifen.

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