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Rapid-Prototyping

Rapid-Prototyping dient der schnellen und möglichst einfachen Anfertigung von Prototypen aus CAD-Daten.

Rapid-Prototyping kann wörtlich mit „schneller Modellbau“ übersetzt werden, allerdings ist die englische Bezeichnung in der Praxis weitaus gebräuchlicher. Es handelt sich dabei um einen Oberbegriff, der sämtliche Fertigungsverfahren zur schnellen Anfertigung eines Modells bzw. Prototyps zusammenfasst. Als Vorlage dienen die entsprechenden Konstruktionsdaten in Form von digitalen CAD-Daten. CAD steht hierbei für Computer-Aided-Design.

Sinn und Zweck des Rapid-Prototypings ist es, Werkstücke möglichst ohne Umwege anfertigen zu können. Dadurch können Unternehmen noch während der Planungsphase eines Produkts Praxistest durchführen. Fehler, Schwachstellen und Verbesserungspotential können so noch vor dem Start der Serienproduktion erkannt bzw. ausgeschöpft werden. Das Rapid-Prototyping ist somit eine Unterform des Prototypings, zeichnet sich allerdings durch einige Feinheiten davon ab.

Die Besonderheit am Rapid-Prototyping liegt, wie der Begriff bereits ausdrückt, an seiner Schnelligkeit und Einfachheit. Es werden keine einzelnen Werkstücke in mühevoller und tage- oder wochenlanger Handarbeit mehr gefertigt. Stattdessen werden digitale 3D-Modelle am PC erstellt und anschließend umgesetzt. Hierfür stehen wiederum verschiedene Varianten des Rapid Prototypings zur Verfügung. Eine Unterform ist beispielsweise das 3D-Printing. Auch hier sind zunächst entsprechende 3D-Daten erforderlich. Anschließend kann mittels eines speziellen 3D-Druckers aus diesen Informationen und dem zugehörigen Werkstoff dann das gewünschte Werkstück hergestellt werden.

Weitere Herstellungsverfahren, die zum Rapid-Prototyping zählen, sind unter anderem das Contour Crafting mittels eines vollautomatischen Roboters, das Elektronenstrahl- oder Laserschmelzen sowie die Stereolithografie. Welches Verfahren gewählt wird, hängt vor allem von den technischen Voraussetzungen und dem gewünschten Werkstoff ab. Diverse Kunststoffarten, Metalle, Keramik oder Beton kommen hierfür infrage.

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