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Six Sigma

Die Six Sigma Methodik lässt sich als Element des Qualitätsmanagements sowie als statistisches Qualitätsziel definieren.

Mittels der Six Sigma Methode sollen Geschäftsprozesse systematisch verbessert werden können. Hierfür wird beim Six Sigma insbesondere auf den DMAIC-Zyklus gesetzt, was für Define, Mesure, Analyse, Improve und Control steht. Diese fünf Phasen können ins Deutsche mit definieren, messen, analysieren, verbessern und fortlaufender Kontrolle übersetzt werden, womit der Kernverlauf des DMAIC-Zyklus bereits vorstellbar wird. Die Six Sigma Methodik ist aber nicht dafür vorgesehen, von jedem Mitarbeiter anwendbar zu sein. Stattdessen werden hierfür Fachkräfte eingesetzt, deren Hierarchien vom sogenannten „Green-Belt“ über den „Black-Belt“ bis hin zum „Master-Belt“ reichen. Six Sigma strebt zudem nur unter der Voraussetzung nach Qualitäts- und Prozessverbesserung, dass damit auch eine Wertsteigerung für Kunden und Unternehmen einhergeht. Da Zeit und Kostenaufwand während des DMAIC-Prozesses sehr hoch sind, ist ein Wertschöpfungszuwachs im unteren fünfstelligen Bereich selten lohnend.

Zudem wird Six Sigma als statistisches Qualitätsziel betrachtet. Die Bezeichnung Sigma beschreibt in diesem Zusammenhang die Abweichung von der Gaußschen Normalverteilung. In Hinblick auf dieses Qualitätsziel gilt das sogenannte Sigma-Niveau oder Sigma-Level als wichtige Kennzahl. Sie wird anhand der auftretenden Fehlerquoten der Prozesse ermittelt. Nimmt das Sigma-Niveau den Wert sechs an, so handelt es sich um eine Null-Fehler-Produktion. Je besser der Sigma-Wert, desto höher wird folglich auch der Gewinn eines Unternehmens ausfallen. Schätzungen zufolge dürfte aber wenige Unternehmen ein derartiges Sigma-Niveau von sechs erreichen, sondern die Mehrheit darunter rangieren.

Bereits in den 1970er Jahren ließen sich erste Six Sigma Vorläufer im japanischen Schiffsbau beobachten. 1987 wurde Six Sigma erstmalig von Motorola in den USA eingesetzt. Endgültige Popularität erlange Six Sigma schließlich durch Jack Welch, welcher rund 20 Jahre CEO der General Electric Company, kurz GE, war. 1996 führte er die Six Sigma Methode bei General Electrics ein und konnte damit beachtliche Erfolge erzielen. Inzwischen wird Six Sigma von zahlreichen weiteren Großkonzernen angewandt.

 

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