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Software-as-a-Service (SaaS)

Software-as-a-Service bietet dem Kunden die Möglichkeit, eine Software Online und gegen Entgelt benutzen zu können.

Software-as-a-Service wird häufig einfach kurz mit SaaS bezeichnet. Gemeint ist damit, dass eine Software nicht etwa als Produkt, beispielsweise traditionell auf CD gebrannt, verkauft wird, sondern als Onlineservice angeboten wird. Der Kunde muss die benötigten Softwareanwendungen nicht mehr kaufen und firmenintern auf seinen Arbeitsgeräten installieren, sondern greift auf extern gelagerte Lösungen zu. Software-as-a-Service zählt somit zu den Möglichkeiten, die sich Nutzern durch das Cloud Computing bieten. Die Kritikpunkte des Software-as-a-Services stimmen daher auch mit jenen des Cloud Computings überein: Abhängigkeit vom Anbieter und der Stabilität der eigenen Internetanbindung sowie gefürchtete Datenunsicherheiten.

Die Vorteile von Software-as-a-Service sind jedoch nicht zu übersehen und beginnen bereits bei der einfachen Handhabung. Es werden lediglich ein Zugangsgerät, seien es PC oder Tablet, sowie ein funktionierender Internetanschluss benötigt. Die Investition in eigene (Speicher-)kapazitäten entfällt dadurch vollkommen. Auch muss der Nutzer sich nicht um Installation und Updating der Software kümmern, sondern kann sich voll und ganz auf die Nutzung des Services und seine Arbeit konzentrieren. Ein weiterer Pluspunkt des SaaS-Konzepts ist seine Flexibilität. Die meisten Anbieter ermöglichen kurze Kündigungsfristen, sollte die Leistung nicht mehr benötigt werden, oder im Gegenzug die Möglichkeit, weitere Dienste hinzuzubuchen. SaaS-Lösungen sind somit besonders skalierbar. Die Kosten können dadurch minimal gehalten werden und sich dem aktuellen Bedarf anpassen. Vor allem Startups greifen daher häufig auf Software-as-a-Service Lösungen zurück, statt sich eine eigene IT-Infrastruktur aufzubauen.

Typische Beispiele für Software-as-a-Service sind diverse Buchhaltungslösungen oder Content-Management-Systeme. Als größtes SaaS-Unternehmen gilt derzeit Salesforce.com, welches allein 2012 einen Umsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaftete.

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