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Sweat-for-Equity

Ohne Fleiß kein Preis – so könnte das Grundprinzip hinter dem Begriff Sweat-for-Equity bezeichnet werden.

Hinter der Bezeichnung Sweat-for-Equity, oder kurz Sweat Equity, verbirgt sich im Grunde das Startkapital, welches jedes Unternehmen benötigt. Sweat allerdings bedeutet ins Deutsche übersetzt „Schweiß“ bzw. „schwitzen“. Gemeint ist also, dass Unternehmer gehörig ins Schwitzen kommen, um sich das benötigte Eigenkapital zu beschaffen.

Konkret findet die Bezeichnung in der Startup-Branche Gebrauch. Während dieser Zeit fällt es den Gründern besonders schwer, an das benötigte Startkapital zu gelangen: Banken bewilligen ihnen keinen Kreditantrag und das eigene Vermögen genügt in der Regel auch nicht. Um den Bedarf an Eigenkapital dennoch decken zu können, setzt der Gründer selbst seine gesammelte Arbeitskraft und viel Zeit ein. Und das auch, wenn er dafür lange und vor allem unentgeltlich arbeitet. Diese Form der Selbstfinanzierung ohne jegliches Eigenkapital wird vor allem von kleinen Unternehmern und freischaffenden Künstlern betrieben, die mangelndes Kapital tatsächlich durch persönlichen Einsatz kompensieren können. Wird ein hohes Startkapital benötigt, beispielsweise um Anschaffungskosten für teure Maschinen zahlen zu können, ist es mit dem Sweat-for-Equity jedoch nicht mehr getan. Diese Methode kann allerdings immer ergänzend eingesetzt werden, um möglichst viele Kosten selbst decken zu können. Auch, wenn zusätzlich Finanzspritzen von außen erforderlich werden.

Nicht zu verwechseln ist die Bezeichnung Sweat Equity mit dem auf den ersten Blick fast identischen Begriff Sweet Equity. Hiermit ist ein ähnliches Prinzip, jedoch nicht dasselbe gemeint. Beim Sweet Equity werden Mitarbeiter und auch das Management für ihr Engagement und Leistungen im Unternehmen belohnt. Sweet Equity bietet ihnen nämlich die Möglichkeit, bei Erreichen vorab vereinbarter Ziele ein Recht auf den vergünstigten Erwerb von Unternehmensanteilen zu besitzen. Zudem können dem Management eines Unternehmens Bonuszahlungen in Aussicht gestellt werden, um ihm einen zusätzlichen Anreiz für besondere Leistungen zu verschaffen.

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